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Die Sacretones machen christliche Musik. Die
sechs Musiker aus unterschiedlichen konfessionellen Lagern
fanden sich 2005 zusammen mit dem Ziel, in die Sakropop‐Szene frischen Wind zu
bringen. So war es eine
unabdingbare Voraussetzung, Musik und Texte selbst zu schreiben, um nicht der
weithin verbreiteten
Einheitskost Rechnung zu tragen.
Es entstanden Lieder mit fein strukturierten
Tonbildern, die nicht zuletzt
durch die Instrumentenkombination subtil abgestimmte Klangschattierungen
aufweisen. Virtuose
Flötensoli wechseln sich mit der verzerrten Gitarre ab und verschmelzen bruchlos
die unterschiedlichsten
Musizierpraktiken. Das manchmal hämmernde und manchmal einschmeichelnde Klavier
bildet mit der
Stimme des charismatischen Sängers eine hervorragende Symbiose.
Auch die Texte entfernen sich weit vom christlichen Musikalltag. Sie beziehen
sich zu einem großen Teil
auf biblische Geschichten, die hin und wieder humorvoll vorgetragen werden
möchten. Aber auch diverse
Lebensweisheiten, die man fast schon vergessen hat, werden vom Sänger dem
Publikum auf einem
musikalisch raffiniert vorbereiteten Tablett serviert.
Eine weitere Spezialität der Sacretones ist die Bearbeitung alter Choräle. Der
Cantus firmus bleibt zwar
Hauptbestandteil und wird unverändert in die Arrangements übernommen, doch
erzielen ungewöhnliche
Taktarten und unvermittelt auftretende rhythmische Interpunktionen eine
verblüffende Wirkung.
Die Sacretones sind: Thorsten Hannemann (voc),
Stefano Pilia (git), Michael Höh (dr), Mirko
Gutbier (b), Arne Klinger (fl) und Frank Förster (piano).